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Frühlingserwachen und Osterfreuden im Einkaufszentrum am Odenwaldring

Im Ring Center sind die Hasen am Start

09.04.17 05:00

 

Ostern im Ring-Center 

© Ring-Center

Endlich hat der Frühling Einzug erhalten. Auch im Ring Center Offenbach am Odenwaldring ist das zu spüren.  In den Geschäften und der Mall bereitet man sich mit großer Freude auf das nahende Osterfest vor.

Endlich ist es Frühling geworden und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen konnten schon eingefangen werden. Voller Tatendrang und Euphorie will nun die neue Frühjahrskollektion geshoppt werden, schmeckt das Eis an der Diele um Welten besser und von diesem Wohlgefühl geleitet, lassen sich Pläne für die Freizeit auch gleich viel besser schmieden! Auch im RING CENTER hat der Frühling schon Einzug gehalten. In den Geschäften und der Mall bereitet man sich mit großer Freude auf das nahende Osterfest vor. So zieren bunte Blümchen, Hasen und auch Osterküken das Center. Besonders beliebt ist das Hasenkarussell auf der Osterkirmes im Eingangsbereich vor Saturn. Auf der anderen Centerseite geht’s genauso rund: ein Osterhasen-Riesenrad wurde aufgebaut – dass nicht nur Kinderaugen mit Freude erfüllt.

Für die Kunden zu beachten gilt es, dass laut hessischem Ladenschlussgesetz am Gründonnerstag (13. April) alle Geschäfte um 20 Uhr schließen. Nach dem Feiertag am Karfreitag, kommt am Ostersamstag, den 15. April dann aber ab 11 Uhr der Osterhase höchstpersönlich ins Center. Meister Lampe hat echte Ostereier in bunt bemalt, und selbstverständlich auch welche aus Schokolade, zum Verteilen mit dabei. Das Kinderland öffnet wie gewohnt vormittags um 11 Uhr und lädt alle Kinder herzlich dazu ein, gemeinsam mit dem Team der Kinderbetreuung bis 15 Uhr bunte Osternester zu basteln. Außerdem unterhält Marc Laenders und Band auf der Bühne im Außenbereich und daneben lassen die Rhein Main Rockets mal so richtig „das Ei fliegen“. Mit vollem Einsatz unterstützt, werden die Footballer von ihren supersüßen Cheerleadern, die in Sachen Stimmung machen, in der ersten Liga spielen.

 

 

Soester- Anzeiger

24.10.13

Schlager für den guten Zweck

BAD SASSENDORF - 21.10.13 "Hach, meine Haare liegen ja noch gar nicht", flachst "Maestro" und korrigiert mit ausholenden Bewegungen Sitz und Fülle der zeitlos schwarzen Haarpracht. Norbert Bednarek ist sich treu geblieben – beim "Styling" wie beim Programm, mit dem er seit 35 Jahren immer wieder locker und problemlos den Saal im Parkhotel füllt.

Der große Saal im Parkhotel ist seit 35 Jahren für Norbert Bednarek alias Schlagersänger und Alleinunterhalter "Marco" und ein stets großes Publikum von überall her das Schlagerparadies schlechthin.

Rote Rosen, rote Lippen, Herz und Schmerz: Schlager ist und bleibt unverwüstlich – und irgendwann erwischt er jeden. Jedenfalls hat er das bislang getan, und so war wie berichtet die aus dem üblichen Terminkalender herausragende 20. Schlagerparty des Lippetaler Musiklehrers und Alleinunterhalters, der unter dem Namen "Marco" bei einer über die Jahre gewachsenen überregionalen Fan-Gemeinde eine bekannte Marke geworden ist, gemessen an den Publikumszahlen wieder ein geselliger Selbstläufer.

18 Künstler gaben sich das Mikrophon in die Hand und sorgten für überschäumend gute Laune: Bea Larson, Alexandra, Harald Rühl, Marc Laenders, Erika aus Canada, Frank Fraikin, Andrea Thompson, Country George und weitere Entertainer stellten sich am Montagabend wieder in den Dienst der guten Sache, damit Geld für die Christoffel-Blinden-Mission in der Spendenkasse klingelt.

"Die Arbeit für die Mission ist mir eine Herzensangelegenheit", sagte Marco am Rande der Veranstaltung und nestelt nach einem Blatt Papier: "Ich hab’ da mal was vorbereitet...", sagt er fast entschuldigend. Dabei: Tue Gutes und rede darüber, heißt es doch immer.

Und das zu Recht: Über 100.000 Euro hat der Lippetaler mit seiner Schlager-Gemeinde bei gerade einmal 20 Veranstaltungen – die kultige Hitparade in Bad Sassendorf gibt es nur einmal im Jahr – eingesammelt. Macht rechnerisch fast dreieinhalbtausend Operationen am Grauen Star, die davon bezahlt werden konnten. Wobei die Christoffel-Blinden-Mission längst nicht nur diese Krankheit bekämpft, wie im Netz eindrucksvoll nachzulesen ist.

"Die Arbeit werde ich auch weiterhin unterstützen", sagt Marco mit Nachdruck. Und der Termin für die traditionelle Scheckübergabe mit Bekanntgabe der aktuellen Spendenübergabe, auch der werde auf jeden Fall noch bekannt gegeben, unterstreicht Marco.

Im Moment könne er da noch nichts sagen, weil sich vielleicht etwas ändern werde: "Die jetzige Pächterin im Parkhotel, Frau Haber, wird nach 36 Jahren in den Ruhestand treten", verrät der Schlagersänger. Verkaufsverhandlungen seien im Gange, Genaues stehe noch nicht fest.

Wohl aber: "Marco bleibt Bad Sassendorf mit seinen Veranstaltungen auf jeden Fall treu", verspricht Norbert Bednarek. Wo genau, das kann man daraus schlussfolgern, steht aber wohl noch nicht fest. So steht zu vermuten, dass nach dem anstehenden Verkauf oder der Neuverpachtung des Parkhotels die Schlagerparty nahtlos weiter gefeiert wird.

Wenn nicht, dann hat der Kurort sicher auch andere schöne Säle, die Marco und seine Gäste mit Leichtigkeit füllen können. - brü

Giessener Anzeiger

"Und gibt es keine Mittel mehr, so fahren wir ans Mittelmeer"

09.02.2013 - RABENAU

Bei Prunksitzung in der Londorfer Lumdatalhalle Auftritt des Narrenadels der Region und Bürgermeister in der Bütt - Parodien und gekonnte Tänze

(elf). "In Hessen ist jetzt Fassenacht" sang Marc Laenders auf der Bühne während der Rabenauer Prunksitzung des Karnevalvereins "Blaue Raben" in der stimmungsgeladenen Lumdatalhalle und der Hofstaat machte eine Polonaise dazu. Der Sänger machte sich über die Schuhe der Damenwelt lustig und freute sich über seine Vorstellung, dass jene am Besten sowieso ausschließlich Schuhe anhaben sollten. Das Publikum in der vollen Lumdatalhalle ging richtig mit, viele tanzten sogar zu den Stimmungssongs.

 
 
Gießener Allgemeine Zeitung
Artikel vom 04.02.2013 - 17.06 Uh

Prunksitzung in Londorf bot viele närrische Höhepunkte

Rabenau (vh). Wenn man in Rabenau so einfach die Haushaltsschulden so abspecken könnte wie Bürgermeister Kurt Hillgärtner als »Weight Watcher« (kleines Foto) in der Bütt die Pfunde! Diese und andere Überraschungen machten den Reiz der großen Prunksitzung des Karnevalvereins »Blaue Raben« Londorf aus.

 
 
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Lupe - Artikelbild vergrössern
In ihrer Showtanzdarbietung warfen die Garde-Damen die Beine in die Höh’. (Fotos: vh)
 
 
 
In der zur Narrhalla umfunktionierten Lumdatalhalle stieg am Samstagabend das Stimmungsbaromter unaufhörlich nach oben. Erst unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn hob sich die Trennwand in der Halle und gab den Blick frei auf die hübsche Bühnendekoration, die das in großen Buchstaben hierüber hängenden Sitzungsmotto »Und gibt es keine Mittel mehr – so fahren wir ans Mittelmeer!« illustrierte.

Es muss nicht immer der schmissige Narrhalla-Marsch sein, der den Einzug der Tollitäten mit Gefolge begleitet. Die Choreographie in der Lumdatalhalle funktionierte anders und dabei nicht weniger gut. Fanfarenklänge ertönten im Saalhintergrund zum Start. Unter rythmischen Trommelschlägen und flotter Marschmusik bewegte sich der Fanfarenzug »Hansa Gießen« in Richtung Bühne. Im selben Moment hob die Trennwand ab und gewährte freien Blick auf die in Nebelschwaden und buntes Licht getauchte Bühne. Das Publikum im fast voll besetzten Saal stand auf und klatschte, derweil das Prinzenpaar nebst Hofstaat, Elferrat und den Garden Einzug hielt.

Und damit gab es eine weitere Überraschung, denn der übliche Sitzungspräsident Timo Momberger steckt nun in den blau-weißen Farben als Blauer-Raben-Prinz Timo I. An seiner Seite Prinzessin Martina I., ehemals Mitglied in der Tanzgarde. Sitzungspräsident war Florian Leufgens, eigentlich der Stellvertreter. Und Büttenredner Hillgärtner nahm zuallererst den Ortsvorsteher seines Wohnortes auf die Schippe: »Wenn der Egon fünf Kilogramm abnimmt, macht das eine Seite im Telefonbuch aus.« Die folgenden Minuten gehörten den Leidensfacetten eines Übergewichtigen. Haferflocken und Trauben zum Frühstück. Ein gut gemeinter Rat an Leidensgenossen: »Wenn sie beim Drachensteigen eher in der Luft sind als ihr Drache, dann sollten sie besser aufhören«.

Südeuropäische Länder thematisierte der Showtanz der »Sternchen«, der jüngsten Tanzgruppe der »Blauen Raben«. Dafür gab’s viel Applaus, den Kampagneorden und einen Kinder-Schokoladenorden. Büttenredner Dirk Ihle aus Grünberg teilte seine Seelenuntiefen als frisch Geschiedener mit dem Publikum. Das Tanzmariechen vom Marburger Karneval trat auf, und der Fanfarenzug »Hansa Gießen« heizte die Stimmung weiter an. Schließlich ein Gardetanz der Großen, denen der Showtanz der »Sterne« (die mittlere Tanzgruppe der »Blauen Raben«), aber ein wenig die Show stahl. Zwei Zugaben mussten schon sein. Mit einer »Rakete« dankte die Narrhalla.

Mit Stimmungsliedern lag Marc Laenders genau richtig: »Aloha He«, »Sie hatte nur noch Schuhe an« und »In Hessen ist jetzt Fassenacht«. Da blieb selbst der Elferrat nicht mehr ruhig sitzen. Den Bolzenorden der Kampagne für die größtmögliche Dummheit erhielt Damian Kott, Mitglied der »Wilden Raben« (Nachwuchs für den Elferrat), von Prinzessin Martina überreicht. Offenbar kommen bei ihm des öfteren Handys abhanden. Familiär wurde es beim Einzug de befreundeten Prinzenpaare aus Laubach, Stadtallenorf und Marburg.

Noch ein Sänger, Lance Mikel, entpuppte sich als Stimmungskanone – mit Songs von Louis Armstrong und Elvis Presley. Für den Abschluss und Höhepunkt der Prunksitzung sorgte die Garde mit ihrem Showtanz: eine Revue auf dem Traumschiff Aida.